EDI beschreibt im Allgemeinen den strukturierten, elektronischen Datenaustausch zwischen zwei Handelspartnern

 

Im speziellen ist damit meistens der Austausch von Geschäftsnachrichten oder Stammdaten gemeint.

Das bedeutet beispielsweise, dass ein Lieferant von einer Handelskette elektronische Bestellungen erhält, den Erhalt elektronisch bestätigt und die daraus folgenden Lieferscheine und Rechnungen ebenfalls über den elektronischen Datenaustausch gesendet werden.

EDI ist nicht die Kurzform von Edifact.
Edifact ist der Name eines EDI-Standardformates im Bereich Handel.

Es steht für  "Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport" .

 

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Stellt sich nun die Frage:

Wie bekomme ich meine Belege aus dem Rechnungswesen in die elektronische Form und wie muss diese aussehen, damit meine Kommunikationspartner sie auch lesen können?

Anstatt die Belege auszudrucken, werden also die Informationen aus dem Warenwirtschaftssystem in eine Datei gespeichert und als „Nachricht“ gesendet. Diese Datei muss ein exakt festgelegtes Format haben. Der meist genutzte Standard im Handelssegment ist UN/EDIFACT.

EDIFACT steht für: Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport.

Dieser Standard beschreibt jedoch nur das Datenformat und nicht den Übertragungsweg. Somit könnten Edifactdaten auch auf eine Diskette gespeichert und über den Postweg zum Empfänger versendet werden. In der Praxis geschieht die Übertragung allerdings in der Regel über ein Mailsystem (X.400) oder das Internet (AS/2).

Der Standard EDIFACT ist für verschiedene Industrie und Handelsbereiche nochmals in Untergruppen, so genannte Subsets, unterteilt. Die wichtigsten hier wären z.B. EANCOM (Konsumgüterindustrie), EDITEC (Sanitärbranche) oder ODETTE (Automobilindustrie). Für diese Untergruppen gibt es verschiedene Nachrichtenarten die zwischen zwei Nachrichtenpartnern ausgetauscht werden.

Die Hauptnachrichtenarten im Bezug auf die Geschäftsabläufe wären hierbei Bestellung = ORDERS, Auftragsbestätigung = ORDRSP, Liefermeldungen = DESADV, Rechnung = INVOIC.
Für Stammdaten gibt es die Nachrichtenart PRICAT.

Die Nachrichtenpartner und alle benötigten Nachrichtenarten müssen im Vorfeld eingerichtet werden, weshalb der organisatorische Teil einen Großteil der Vorbereitungen einnimmt.

 

 

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Was zeichnet unsere Software und die Zusammenarbeit mit TSS aus? 
Vollkommene Integration der Lösung. in das ERP System. Unsere Lösungen sind „ADD IN“ Produkte und verändern nicht den Standard trotz der vollen Integration. Somit bleiben sie z.B. in der Classic Line „liveupdate-fähig“

Speziell für Sage Produkte entwickelt. Anwender bleiben zu jeder Zeit in Ihrer gewohnten Systemumgebung mit ihrem routinierten Handling.

Seit 1992 Erfahrung in der Entwicklung von EDIFACT Produkten

Sehr hohe Installationsbasis bedeutet breiten Leistungsumfang, da im laufe der Jahre vieles in unser Standardpaket schon integriert wurde und Planungssicherheit, da Softwarepflege über Jahre hinweg gewährleistet ist.

Schon im Standard stehen viele Nachrichten zur Verfügung. Bestellungen (Orders), Lieferavis ( DESADV), Rechnungen (INVOIC) und Rechnungslisten. Weitere Nachrichten wie z.B. Order Response, Salesreport und  RECADV können erweitert werden.

Wir unterstützen sie vom ersten Kontakt bis zum erfolgreichen Abschluss der Testphase zu einem definierten Preis. Dies bedeutet, das sie sowohl bei der Erstinstallation, als auch bei Erweiterungen von uns Festpreise erhalten.

Keine Lockangebote mit günstigem Einstieg oder hohen Folgekosten bei weiterem Ausbau.

Wir kennen nicht nur die Sage Software und EDIFACT. Wir kennen auch Ihre Kunden. Unsere mehr als 20 jährige Erfahrung im Bereich der Handelskonzerne kommt Ihnen hier zu Gute.

Skalierbare Lösung: d.h. Umstieg auf andere Übertragungsformen jederzeit möglich. So können sie direkt von Lösungen über Dienstleister bei wachsenden Anforderungen auf Konverterlösungen wechseln.

Wir erweitern bei Bedarf das EDI-Paket für branchenspezifische Lösungen. Darüber hinaus bieten wir z.B. speziell Lösungen für VDA (Automobil), PBS (Büro-Schreibwaren) oder die Sanitärbranche an.

Keine Konvertierung wenn diese nicht unbedingt benötigt wird. Die Daten werden direkt den Nachrichtenpartner gesendet, wenn sie bereits in deren Inhouseformat vorliegen.
 

Welche Infos benötigen wir (TSS) wenn wir ihnen ein Angebot machen sollen?
Mit welchen Nachrichtenpartnern sollen Nachrichten ausgetauscht werden?
Welche Nachrichtenarten sollen mit den Nachrichtenpartnern ausgetauscht werden?
Wie hoch ist in etwa das erwartete Belegaufkommen?
Das ist deshalb wichtig zu wissen, da unsere Software so ausgelegt ist, dass sie, je nach Höhe des Belegaufkommens, die Möglichkeit bietet, die Nachrichten mittels Konverter im eigenen Hause oder ausgelagert über ein Clearingcenter zu erzeugen.Darüber hinaus müssen wir in einem persönlichen Gespräch feststellen, ob es in ihren Geschäftsabläufen Besonderheiten gibt, die wir in der Umsetzung und Einrichtung des EDI-Moduls berücksichtigen müssen.
Was muss ich als Kunde tun, wenn ich "EDI" machen soll?
Stammdaten pflegen / ergänzen
Wenn nicht bereits vorhanden, eigene ILN/GLN beantragen
Was übernimmt TSS?
Kommunikation und Organisation mit den anzubindenden Handelspartnern und den Kommunikationspartnern.
Betreuung vom Projektbeginn an, während der Testphase, bis hin zum ersten Echtbeleg.
Danach helfen wir in Probemfällen weiter, die der Händler alleine nicht lösen kann.
Was übernimmt der sage-Fachhändler?
Z.B. Installation vor Ort, Kundenkontakt, Vermittlung und Unterstützung während des Projektstartes.
Betreuung und primärer Ansprechpartner nach der Testphase.
Nach welchen Kriterien richtet sich der Preis?
Anzahl der Nachrichtenpartner.
Art der Kommunikation (z.T. abhängig vom Nachrichtenpartner).
Anzahl der Nachrichten (Nachrichtenarten pro Nachrichtenpartner).
Berücksichtigung bestehender Individualprogrammierung.
Entscheidung Konverter / Clearingcenter (richtet sich z.B. nach Höhe des Belegaufkommens).
Zusätzliche Sonderfunktionen, die in unserer EDI-Lösung noch nicht standardmäßig vorgesehen sind.

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Beweggründe:

Es gibt verschiedene Situationen in denen hauptsächlich Lieferanten mit dem Problem an uns herantreten EDI machen zu müssen.

 

Meistens ist es der Fall, dass die Konzerne die sie beliefern, sie dazu drängen die Geschäftsnachrichten elektronisch auszutauschen. Häufig mit dem Druckmittel das andernfalls Teile des Rechnungsbetrags einbehalten werden oder der Lieferant ausgelistet wird.

 

In anderen Fällen wollen Firmen bei hohem Rechnungsaufkommen von sich aus auf elektronischen Datenaustausch umsteigen, da sie so Kosten einsparen wollen.

 

Vorteile:

  • Potenziell steigende Kosteneinsparnis bei wachsendem Belegaufkommen im Vergleich zu Papierbelegen.

  • Höhere Qualität der Belegdaten, vor allem beim Belegeingang.       

  • etc.

 

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